Google hat sich in das Geschäft der Musikstores eingeklinkt. Mit 20.000 kostenlosen Songs lockt Google music seine neuen Kunden an. 1.000 Musiklables sind Partner des neuen Services. Die stärkeren Zugpferde darunter sind “Sony”, “Universal” und “EMI”, auch die Independent Szene wird bedient mit “Indies” und “K7″.
Die ersten 100 Songs for free sind da. Ein Special als Startschuss ist eine bisher unveröffentlicht gebliebene Konzertaufnahme von Coldplay.
Auf technische Kompatibilität wird Wert gelegt, alle wichtigen Betriebssysteme sind im Boot, wie Windows, Mac OS X und Linux und auch über Android-Smartphone kann der Download realisiert werden. Google gibt sich alle Mühe an den Mitbewerbern iTunes und dem frisch gestarteten iTunes match vorbeizuziehen. Die Songs liegen als MP3-Dateien in einer Größe von 320 kbps vor.
Google wäre nicht Google, wenn es nicht schon den Button “Weiterempfehlen”, “mit Freunden teilen” eingerichtet und die Userbewertungen startklar gemacht hätte. Eigene Redakteure betreuen im Hintergrund die Datenpräsentation und sind für die Fragen der User da.
Ein Highlight – Musiker ohne Plattenverträge, die am Anfang stehen, einzeln oder in Gruppen unterwegs sind, können hier ihre eigenen Music Stores einstellen. Sie können hier ihre Songs promoten und – über Google music auch verkaufen. Die Provision an Google fällt nicht knapp aus. Der Anbieter kassiert überdurchschnittlich mit, behält nahezu ein Drittel des Umsatzes der Musiker als Provision ein.
Der start von Google music ist kein Schnellschuss – in den Staaten liegen bereits die Apps für Windows, Mac OS X und Linux vor.
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November 20th, 2011
Bob
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